Die Durchschnittsmiete in Heidelberg liegt bei 13,8 €/m² und ist damit eine der höchsten unter deutschen Hochschulstädten. Neubauwohnungen kosten bis zu 22,39 €/m² — 45 % über dem Stadtdurchschnitt.
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Die Grünen setzen sich für eine konsequente Anwendung der Mietpreisbremse und mehr geförderten Wohnungsbau ein. Spekulation mit Wohnraum soll durch städtisches Vorkaufsrecht eingedämmt werden.
Die CDU setzt auf Nachverdichtung und neue Baugebiete, um das Angebot zu erhöhen. Staatliche Preisregulierung wird skeptisch gesehen — der Markt soll durch mehr Neubau entlastet werden.
Die SPD fordert eine verlängerte und ausgeweitete Mietpreisbremse sowie mehr kommunalen Wohnungsbau. Die GGH (städtische Wohnungsbaugesellschaft) soll mehr Sozialwohnungen schaffen.
Die Heidelberger betonen die Verantwortung der Stadt als Grundstückseigentümerin: Kommunale Flächen sollen bevorzugt für bezahlbaren Wohnraum genutzt werden, nicht meistbietend verkauft.